Im Sprintgang in Graz Eggenberg wurden am 6. Februar 2021 die steirischen Hallenmeisterschaften über 60m und 60m Hürden ausgetragen. Teamsportakademieathlet Samuel Trois holte sich den U18-Sieg und peilt damit die EM im Sommer in Rieti (Italien) an!
KSV Nachwuchsmodellathlet Samuel Trois zeigte eine große Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Über 60m der U18 sprintete er in 7,41s zum Sieg, verbesserte damit seine Vorjahresleistung gleich um 42/100s und konnte den für ihn einzigen möglichen Wettkampf in der Hallensaison erfolgreich gestalten. Das Ziel, sich für die U18 Europameisterschaften im Sommer zu qualifizieren, rückt für den Langsprinter damit ein gutes Stück näher.
Samuel Trois im Sprint
Über 60m der Männer testete KSV-Urgestein und Nachwuchsvorbild Sebastian Gaugl für die Hallen-Staatsmeisterschaften in 2 Wochen in Linz. In 7,36s belegte er im Finallauf Rang 4. Stefan Erber belegte mit deutlicher persönlicher Bestleistung von 7,53s Rang 7.
Die Jahresabschlussfeier des steirischen Leichtathletikverbands konnte heuer nicht durchgeführt werden, und so erfuhren die KSV Verantwortlichen aus der Ferne mit großer Freude, dass die Wahl zum StLV "Verein des Jahres" wie schon im Vorjahr gewonnen werden konnte. 6 Staatsmeistertitel und 11 weitere Medaillen, sowie 6 österreichische Nachwuchstitel und 9 zusätzliche Medaillen waren gewichtige Argumente für die Wahlkommission!
Wie im Vorjahr gab es auch heuer einen österreichischen Nachwuchsrekord, diesmal in der U23 durch Bianca Illmaier, die in der Halle in Linz eine tolle 1000m Zeit lieferte. Weiters verbesserte Lotte Seiler 2x ihren steirischen Rekord über 3000m Hindernis.
Bianca Illmaier
Lotte Seiler
Ein anderer steirischer Rekord war den Titel "Team des Jahres" wert. Stefan Pretterhofer, Nico Garea, Sebastian Gaugl und Samuel Reindl verbesserten in Klagenfurt den 37 Jahre alten Rekord über 4x100m.
StLV Präsident Hannes Robier versprach, die Ehrenpreise im Rahmen einer Meisterschaft im Jahr 2021 zu übergeben und gratulierte vorerst telefonisch zur ausgezeichneten Saison 2020. Weiters lobte der Präsident die Durchführung eines Aufbaumeetings und der steirischen Meisterschaften aller Klassen, wo der KSV Leichtathletik in beiden Fällen alle coronabedingten Hürden meisterte und den Athleten beste Bedingungen für ihre Wettkämpfe bot.
Als Nachwuchstalent startete Petra Weberhofer bei den Kapfenberger Leichathleten ihre Karriere. Mit der 3x800m Staffel des Vereins lief sie einen steirischen Landesrekord, der bis 2018 Bestand hatte und danach war sie viele Jahre als Spartenleiterin des Nachwuchsmodells, als Trainerin und Veranstaltungsleiterin, sowie als Funktionärin im Verein tätig. Vergangenen Dienstag 10. September fand sich zum Glück gerade noch ein "offizieller" Termin vor dem Lockdown um sich bei Petra für ihre Arbeit persönlich im Kapfenberger Stadion - ihrer langjährigen Wirkungsstätte - zu bedanken!
Durch ihre neue berufliche Herausforderung als Bürgermeisterin von St. Lorenzen kann sie diese Tätigkeiten jetzt nicht mehr ausüben. Mit Claudia Dornhofer, die die Agenden im Nachwuchsmodell vor einigen Wochen übernommen hat, ist diese Aufgabe wieder in guten Händen. Schwieriger gestaltete sich für die Vereinsverantwortlichen die Aufgabe, Petra den gebührenden Dank für ihre vielfältige Arbeit und ihren Einsatz für den Verein auszudrücken.
In Zeiten wie diesen, wo Jahresabschlussfeiern oder auch kleinere Feiern in Innenräumen nicht möglich sind, wählte man schließlich die langjährige Wirkungsstätte, das Franz-Fekete-Stadion als Ort für eine Corona-gerechte Outdoor Zeremonie. Vereinsobmann Mag. Helmut Pichler, Nachwuchsmodellgeschäftsführer Reinhard Pöllendorfer und Nachfolgerin Claudia Dornhofer stellten sich mit Geschenken ein und würdigten mit kurzen Ansprachen die Verdienste von Petra für die Leichtathletik und den Kapfenberger Sport. Weitere Gratulanten waren Obmann-Stellvertreter Mag. Gerald Jalitsch und der Leiter des Sportzentrums Ing. René Ranner. Petra bedankte sich ebenfalls bei allen Anwesenden für die Zusammenarbeit und lies anklingen, dass sie einer weniger umfangreichen Tätigkeit im Verein nach einer Konsolidierungsphase eventuell nicht abgeneigt wäre.